vorzeichen

Erster offizieller Post zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

wm-fieber

Wie schon der Bundestrainer bemerkt hat: “Freitag beginnt die WM.” Mit der morgigen Auslosung (04.12.2009, 18 Uhr unserer Zeit) kann die Planung für das Turnier losgehen. Die ersten drei Gegner, Spieltage und -orte stehen dann fest, man kann sich ein Bild machen vom Turnier. Und gerade für mich persönlich hängt recht viel davon ab, dazu aber an geeigneter Stelle mehr. Jedenfalls ist das ein fester TV-Termin, zu dem ich gern alle Bekannten und Unbekannten aus der Gegend einlade. Danach kommt übrigens auch noch Fussball, die “derzeit” auswärtsstärkste Mannschaft der Liga (haha!) tritt bei den Bayern an. Und Wochenende is’ ja auch …

bannig kommodig!

UPDATE: De fofftig Penns nicht nur mit neuer Website, sondern auch heute Abend LIVE im Kaffe Burger

Nun bin ich ja sicherlich nicht der musikaffinste Typ auf diesem Planeten. Dennoch habe auch ich etwas, was man entfernt als Musikgeschmack bezeichnen könnte. Und wenn man eben diesen einen ganzen Abend hätte bedienen wollen, würde man das ziemlich genau so machen wie die Veranstalter des Stadtfestes Oldenburg. In Oldenburg, falls es da Mißverständnisse geben sollte. Dort verschlug es mich durch die Biographie meines Freunds und Mitbewohners kürzlich hin. Uns war vorher nicht ganz klar, wer oder was genau uns dort erwartete (zumindest, was das Line-Up angeht - was uns sonst so erwartete, war ziemlich klar). Einzig Der Tante Renate hörte sich auf myspace schon so an, als könnte es uns gefallen. Dass der Protagonist Teil meiner pre-feierei Combo Bratze ist, wusste ich bis dato nicht. War also gut. Aber dem Regen und unserer Katerstimmung vom Vorabend in Oldenburg vermochten vor allem drei sehr nette Jungs aus Bremen zu trotzen. Electro-HipHop mit plattdeutschen Texten nennen sie ihre Art von Musik. Geht’s noch geiler? Klar, man kann das nämlich auch als “plattdüütsch-antrasht vull-up-de-twölf elektro-hiphop-geschranz” bezeichnen.
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De fofftig penns (myspace) gehören deshalb ab sofort zu meinen Lieblingsbands. Und wie es der Zufall so wollte, hab’ ich die Boys ein Wochenende später in Berlin wieder getroffen. Der Tante Renate war nämlich hier. Un da kanns ja mol’n Beer supen gohn, so up’n Sünndag Avend. Hew ick mi dacht…

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Wenn man in der Neuen Nationalgalerie arbeitet, hat man mitunter viel Zeit. Ist nicht viel los bei den Bilderträumen. Man versucht also neben allen Optionen, die der Job bietet, sich irgendwie zu beschäftigen. Lesen ist nicht die schlechteste Alternative, wenn man das Passwort für das hausinterne WLAN noch nicht herausgefunden hat.

Ich bediene mich dafür einiger Abos deutscher Tageszeitungen bzw. Wochenzeitungen. Weil ich dennoch das Internet nach Feierabend konsultiere, lande ich so dann und wann auf der Meinungsseite der Online-Community. Und das ist - für mein Verständnis - noch viel zu milde ausgedrückt, mir würden ganz andere Bezeichnungen einfallen für SpiegelOnline.Ich scrolle also gerade die Startseite ‘runter und überfliege die Headlines. Auf einmal stocke ich. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Interview mit Felix Magath. Hab’ ich doch gerade erst gelesenInterview mit Albrecht Müller. Hab’ ich doch auch gerade erst gelesen. Scheint wohl noch jemand FAS zu lesen außer mir.

Wäre es jetzt eine Meldung à la “Kanzlerin stellt ihr Wahlkampfteam vor” oder “Interview mit Michael Schumacher nach geplatztem Comeback” gewesen, wäre mir das gar nicht aufgefallen. Magath mag ja auch ein gefragter Interviewpartner sein, ebenso Albrecht Müller, zumal sein Buch heute erscheint. Dennoch verwundert mich die Kombination in dieser Dichte. Aber ich möchte bei SpiegelOnline niemandem etwas unterstellen. Solange man sich sicher sein kann, dass man auf der Startseite immer noch irgendeine Meldung mit Titten findet, ist ja alles gut.

Lernen müssen

Es ist schon bemerkenswert, wie sehr und wie lange das eigene Leben unter einem Credo stehen kann. Bestimmt nicht unaufhörlich, auch nicht stets in der gleichen Intensität. Und sicherlich wurde mir dies nicht aufgezwungen, ich hatte mich freiwillig und mir einem Großteil der Begleiterscheinungen durchaus bewusst für diesen Weg entschieden. Aber unterbewusst über einen Zeitraum von ungefähr zwei Jahren ständig Druck ausgesetzt zu sein, ist als reales Erlebnis dann letztlich doch prägender als man das im Vorfeld erahnen kann.

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Jetzt geht es mir hier auch gar nicht um das Erheischen von Mitleidsbekundungen. Noch weniger um das Hadern mit diesem Studium. Beides ist so gar nicht meine Art. Vielmehr wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass das Gefühl eben diesen Abschnitt hinter sich gelassen zu haben dann umso intensiver erlebbar ist, wenn man diese Erfahrung gemacht hat. Wahrscheinlich ist für mich so kurz nach der letzten Prüfung auch noch keine neue alte Realität eingekehrt. Aber das Nichtstun – oder besser Irgendwastun, nur eben nicht lernen – fühlt sich schon sehr viel besser an als noch vor ein paar Tagen. Dazu gehört selbstverständlich auch der Ausblick in die nähere Zukunft.

Die Prioritäten verschieben sich. Hin zu den Menschen um mich herum. Zum Reisen. Zu den wahren Interessen, sobald diese reanimiert wurden. Man korrigiert seine Ziele (die nur bedingt ernst gemeinten in meiner about-section sind mittlerweile verwirklicht). Eines davon ist auch das Bloggen. Nicht nur regelmäßiger soll es werden, auch konsistenter. Versprochen.

Korea around the corner

Neues koreanisches Restaurant in der Nachbarschaft. Die Location kannte ich bisher nur von einer Party. Kann mich gar nicht entscheiden, was die bessere Nutzung ist …

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R.I.P. Michael

Michael Jackson - Black Or White [1991]

Bilderträume

Da ich durch einen lustigen Zufall ab Freitag zeitweise für die neue Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie arbeite, hatte ich gestern vorab Gelegenheit, diese schon vor der Eröffnung sehen zu können. Ich nutze daher die Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen und meine Empfehlung auszusprechen. Gezeigt wird vom 19. juni bis zum 22. November 2009 die Privatsammlung des Ehepaar Pietzsch unter dem Titel “Bilderträume”. Es handelt sich dabei größtenteils um Gemälde von Surrealisten (Max Ernst, René Magritte, Joan Miró, u.a.). Und im Surrealismus sind wirklich abgefahrene Bilder entstanden. Hier eines meiner Favoriten:

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Von Miró mit dem schönen Titel “Kleine Blonde im Park der Attraktionen”

Bild via

G riechen

Nachdem ich mich gestern zum wiederholten Male über den Niveauverlust der Sendung “Zimmer frei” im WDR wundern durfte, konnte ich mich gerade über die Griechen freuen. Sinnloser Satz. Denkt man. Folgendes: Zu Gast in der Sendung bei Herrn Alsmann und Frau Westermann war Vicky Leandros. Immerhin, im Gegensatz zu den in letzter Zeit eingeladenen Gästen ein Name, mit dem man etwas anfangen kann. Und ein wenig Verständnis bringe ich ja auch auf für die ablehnende Haltung einiger WG-Kandidaten den Spielchen in der Sendung gegenüber. V.a. weil Götz Alsmann dabei unweigerlich seinem kindlichen Ehrgeiz freien Lauf lässt und diesem Elan Einhalt zu gebieten - ohne sich auf das gleiche Niveau zu begeben - schwer sein dürfte. Sich aber des “Zimmer frei”-Bilderrätsels zu verweigern, das bisher noch jeder begriffsstutzige Gast spätestens durch das unterstützende Eingreifen der beiden Gastgeber gelöst hat, verstehe ich nicht mehr. Ob der an einem großen blauen “G” riechende Kollege vom WDR nur eine Trotzreaktion auf die Weigerung der Leandros zur alleinigen Lösung des Rätsels oder ob es einfach nur schlecht war, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls lag die Lösung beim Background der Sängerin doch mehr als auf der Hand. Mehr als Background für eine andere Tätigkeit konnte “Zimmer frei” deshalb gestern für mich nicht sein. Vielleicht wird’s ja nächsten Sonntag besser. Zu Gast ist dann Klaus Doldinger, der u.a. die Tatort-Titelmelodie komponiert hat. Die wird übrigens erst richtig gut an der Stelle, an der der Krimi beginnt und das Lied abbricht.

Die Griechen haben mich dann heute in völlig anderem Zusammenhang begeistert. Nicht, dass dort besonders attraktiver Fußball gespielt würde (siehe das erfolgreiche Zerstörer-Gekicke der Rehagel-Truppe). Aber in puncto Begeisterung, Fanatismus, Rivalitäten sind die Halb-Insulaner immer noch ganz vorne mit dabei. Und wenn man sich das vor Augen führt, dann kann man erahnen, was für ein denkwürdiges Spiel das griechische Pokalfinale am Samstag Abend gewesen ist. Es spielte der griechische Meister Olympiakos Piräus gegen AEK Athen. Nach 90 Minuten stand es 3:3. Die Verlängerung brachte zwar weitere Tore, aber auch keine Entscheidung, 4:4. Die Highlights bis dahin gibt es hier zu sehen. Der Pokalsieger musste also im Elfmeterschießen ermittelt werden, und auch das dauerte bis es dann irgendwann einen Sieger gab. Weit über dreißig Schüsse waren nötig bis endlich ein Team jubeln durfte. Und ich verrate nicht, welches:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com 

telekommuniziert nicht

Ich musste schon ein wenig schmunzeln als ich gestern vom Netzausfall bei der Telekom gelesen habe. Mitleid mit den Betroffenen habe ich herzlich wenig. Klar, es ist schon ein wenig ärgerlich, wenn man mal einen Nachmittag sein Handy nicht benutzen kann. Gerade unterwegs. Aber es sollte doch jedem möglich sein, sich auch ohne Mobiltelefon am Leben zu erhalten. Es fällt zwar kaum jemandem auf, aber es gibt noch eine Menge Münzfernsprecher. Die alte Schule hilft manchmal im web 2.0 Zeitalter.
Die eigentliche Katastrophe an der Meldung von gestern ist für mich aber eine andere: Knapp 40 Millionen Kunden hat T-Mobile! Und ich glaube nicht, dass die alle wegen des iPhones da sind. Wie überzeugend die Argumente der Telekom (”Die höheren Preise bei uns rechtfertigen sich durch den besseren Service gegenüber den anderen Anbietern.”, “Bei uns bekommen sie nicht nur eine schnelle, sondern vor allem eine stabile Leitung.”) sind, haben wir ja alle gestern gesehen. Wer also diesem Quatsch immer noch Glauben schenkt, der hat es auch nicht anders verdient.

Mgzn

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Bis ich mal dazu komme, Sachen zu bloggen, sind sie meistens schon wieder so alt, dass ich es dann gleich wieder lasse. Bei dieser Sache lief ich da nicht so große Gefahr, dass so etwas passiert:

Es gibt die Idee zu einem neuen Magazin, zusammengestellt aus dem besten aus 50 anderen Magazinen, Zeitschriften, Zeitungen, etc. Als Printversion. Ich bin gespannt, hört sich zumindest interessant an.  Und ich trage meinen Teil zu den benötigten Bestellungen bei.

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