back in web

Es ist vollbracht! Nach monatelanger Abstinenz habe ich es endlich geschafft, ein neues weblog ins Leben zu rufen. Das alte Pariser soll - wie auch damals schon angekündigt - ein in sich geschlossenes Werk bleiben, das ich eventuell später als subsection noch hier integrieren werde.
Dass ich erst Ende des Jahres dazu gekommen bin, mich mit allem für meine neue Vorstellung von blog Notwendigem auseindanderzusetzen, hat verschiedene Gründe. Angefangen hat es mit der WM, einem der dem besten Sommer meines Lebens, der letztendlich erfolgreichen Wohnungssuche, Umzug, gelinde gesagt “IT-Problemen” (wenn ich diesen versatel-Flatrater mal irgendwann erwischen sollte, könnte es gut sein, dass ich mal eine Pazifismus-Ausnahme machen muss) und dann mit meiner neuen vernunft- und ergebnisorientierten Interpretation von Studium. Letztgenannte wird sich in Zukunft allerdings noch stärker ausprägen, so dass ich nicht all zu viel Zeit haben werde, nebenbei Unsinn im Netz zu verzapfen. Dennoch war es mir ein Anliegen, mein unnützes Wissen wieder der Öffentlichkeit preiszugeben. Im Vergleich mit meinem doch eher tagebuchartig geführten “Ex-blog” werden diesmal Abstriche gemacht werden müssen bei der Intimität sowie der Frequenz der Einträge. Es wird natürlich auch um mich gehen, das ist dem unter bloggenden Menschen grassierenden Mitteilungsbedürfnis geschuldet. Jedoch wird es auch einfach um Dinge gehen, die ich in der wirklichen und/oder der virtuellen Welt entdecke und es für angemessen halte, diese mit anderen Menschen zu teilen.
Ich habe mich längere Zeit mit Domains, Datenbanken, Layouts etc. auseinandergesetzt und bin mit dieser Version zum ersten Mal annähernd zufrieden. Da ich nicht noch länger damit warten wollte online zu gehen, kann es also durchaus sein, dass ich später noch an einigen Dingen bis zu meiner endgültigen Befriedigung herumschraube. Ohnehin wird hier alles anfangs ein bißchen “learning by doing” laufen.
Für die des blog Lesens Ungeübte werde ich nach und nach alles erklären. Das Gros sollte sich jedoch von selbst erschließen. Ich empfehle noch einen Blick in das Menü an der Seite. Einige von Euch werden mit den dort verlinkten blogs sicherlich auch ihren Spaß haben. Das soll es dann auch erstmal gewesen sein mit dem ersten Beitrag. Ab sofort gibt es wieder regelmäßig Einträge, die das Leben schöner machen.

4 Responses to “back in web”


  1. 1 Christoph

    n´abend momme,
    da bin ich tatsächlich der erste dem die ehre gebührt, deinen netzauftritt zu kommentieren. das layout ist, da stimme ich dir zu, sehr gelungen. über mögliche inhalte lässt sich jetzt auf grund der gegeben situation noch reichlich wenig sagen, aber ich bin gespannt. vielleicht gibt es ja nicht nur lustig-skuriles, sondern auch (oder vielleicht vor allem) heftig-diskutiertes, was mich wahrscheinlich öfter zu inhaltlichen einträgen bewegt (also nicht das bloße kommentieren von internet-besonderheiten bzw. -abscheulichkeiten).
    in freudiger erwartung
    christoph

  2. 2 momme

    na, ich denke, da kann ich dich beruhigen. natürlich wird es auch immer vor allem um inhalte gehen. dass man trotzdem mal das ein oder andere sinnfreie element anbringt, wird - da bin ich mir sicher - auch dich nicht stören bzw. vom kommentieren abhalten.

  3. 3 Christoph

    sicher nicht. bin sehr gespannt, da ich -um ehrlich zu sein- deinen paris-blog kaum verfolgt habe. das werde ich nachholen (…). es würde mich interessieren, was ihr wegen silvester ausgekaspert habt, aber dafür ist dies sicher nicht die richtige plattform…

    mein erster beitrag. ich bin gestern wieder über diesen artikel gestolpert und habe mich daran erinnert, mich beim lesen köstlich amüsiert zu haben. online ist er auch in hörbarer version verfügbar, ich bin mir aber nicht sicher, ob man ihn nicht besser lesen sollte.

    hauptstadt der unterschicht
    zum hören
    http://audio.zeit.de/probehoeren/diezeit/44_Berlin_dl.mp3

    zum lesen
    http://www.zeit.de/2006/44/Berlin

    es ist eine polemik, die aber sicher viel wahres enthält.

  4. 4 Larser

    Tach Momme,

    mir sind das hier zuwenig schlechte wortspiele, wenn man sich schon die url www.blogsen.de holt.

    Wie wärs den zum Beispiel mit Kategorienamen, wie “Blogsenstopp”, “Blogsenluder”, “Promiblogsen”, “Blogskampf”, “Black-Blogs” oder “Jukeblogs”.

    Grüße aus dem Urwald

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