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	<title>Comments on: fluchen beim buchen</title>
	<link>http://blogsen.mommefunda.com/2006/12/18/fluchen-beim-buchen/</link>
	<description>Reine Weltideen</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 06:05:27 +0000</pubDate>
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		<title>By: momme</title>
		<link>http://blogsen.mommefunda.com/2006/12/18/fluchen-beim-buchen/#comment-13</link>
		<dc:creator>momme</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2006 13:55:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://blogsen.mommefunda.com/2006/12/18/fluchen-beim-buchen/#comment-13</guid>
		<description>Mit Sicherheit hast du in einigen Punkten recht. Weder ist in der derzeitigen Form die Identifikation des Lesers zu 100% möglich noch kann man dem "blogger" einen Hang zum Exhibitionismus absprechen. Allerdings sehe ich im Schreiben eines blog keinerlei Gefahr einer Entfremdung. Ich denke, man muss es auch als Bewältigung des Alltags der Welt betrachten. Gerade eine schriftliche Auseinandersetzung mit seinen Gedanken hilft einem, sich nicht ohne Reflektion von der Realität abzuschotten. 
Und das angesprochene "sich entblößen" in der Öffentlichkeit finde ich auch nur bedingt erstrebenswert. Wie Du wahrscheinlich bemerkt hast, achte ich daher auch sehr genau darauf, was ich preisgebe. Sollte ich irgendwann das Gefühl haben, dass zu viele (fremde) Leute mitlesen, besteht ja durchaus die Möglichkeit zur Kontrolle, z.B. durch weniger persönliche Beiträge oder anders herum durch einen Passwortschutz. 
Sicherlich hat ein blog monologische Strukturen, aber das bringt die Art des Mediums mit sich. Müsste man dann nicht dem Großteil der Medien diesen Vorwurf machen? Wo beispielsweise bietet das Fernsehen eine Kommentarfunktion? Eine Kommunikation per blog soll ja nicht andere Kommunikationsformen ersetzen oder verdrängen, es ist eine zusätzliche.
Das Einzige, dem ich wenig entgegenzusetzen vermag, ist der Zeitaufwand. Bestimmt kann man seine Zeit immer sinnvoller nutzen. Aber das ist für mich eine Frage des persönlichen Interesses, mir macht das Spaß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Sicherheit hast du in einigen Punkten recht. Weder ist in der derzeitigen Form die Identifikation des Lesers zu 100% möglich noch kann man dem &#8220;blogger&#8221; einen Hang zum Exhibitionismus absprechen. Allerdings sehe ich im Schreiben eines blog keinerlei Gefahr einer Entfremdung. Ich denke, man muss es auch als Bewältigung des Alltags der Welt betrachten. Gerade eine schriftliche Auseinandersetzung mit seinen Gedanken hilft einem, sich nicht ohne Reflektion von der Realität abzuschotten.<br />
Und das angesprochene &#8220;sich entblößen&#8221; in der Öffentlichkeit finde ich auch nur bedingt erstrebenswert. Wie Du wahrscheinlich bemerkt hast, achte ich daher auch sehr genau darauf, was ich preisgebe. Sollte ich irgendwann das Gefühl haben, dass zu viele (fremde) Leute mitlesen, besteht ja durchaus die Möglichkeit zur Kontrolle, z.B. durch weniger persönliche Beiträge oder anders herum durch einen Passwortschutz.<br />
Sicherlich hat ein blog monologische Strukturen, aber das bringt die Art des Mediums mit sich. Müsste man dann nicht dem Großteil der Medien diesen Vorwurf machen? Wo beispielsweise bietet das Fernsehen eine Kommentarfunktion? Eine Kommunikation per blog soll ja nicht andere Kommunikationsformen ersetzen oder verdrängen, es ist eine zusätzliche.<br />
Das Einzige, dem ich wenig entgegenzusetzen vermag, ist der Zeitaufwand. Bestimmt kann man seine Zeit immer sinnvoller nutzen. Aber das ist für mich eine Frage des persönlichen Interesses, mir macht das Spaß.</p>
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		<title>By: Christian</title>
		<link>http://blogsen.mommefunda.com/2006/12/18/fluchen-beim-buchen/#comment-12</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2006 22:14:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://blogsen.mommefunda.com/2006/12/18/fluchen-beim-buchen/#comment-12</guid>
		<description>Nun ist der Blog ja schon ein bißchen online, und ich habe lange über einen geeigneten Kommentar nachgedacht. Zugegeben, das nun Folgende ist eine Privatmeinung aber vielleicht gibt sie ja doch dem Einem oder Anderen einen Anstoß. (Anstoß führt übrigens zum Lieblingsthema; wieso steht hier eigentlich nichts über V. Finke?) Der Sinn des Blogboom ist mir trotz intensiven Bemühens immer noch nicht ganz klar. Natürlich, man kann eine unbestimmt große Anzahl Menschen über alltägliche oder spezielle (Bsp. Auslandsaufenthalt u.ä.) Dinge informieren. Letzteres sei hier übrigens ausdrücklich gelobt. Aber führt Ersteres nicht zwangsläufig zu einer Entfremdung? Wäre das (gerade durchs Internet veränderte) Gut Zeit nicht intensiver zu nutzen? Wie persönlich muss/darf ein Blog sein, soll er doch Freunde wie Fremde gleichermaßen ansprechen? Und was ist eigentlich Thema? Gedanken zu teilen, ist Sinn von Kommunikation. Wie aber sieht die geeignete Plattform aus? Mit Verlaub, (auch ich gehöre zu Denen, die kaum etwaige comments anklicken) ein blog verleitet zum Monolog, doesn't it?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist der Blog ja schon ein bißchen online, und ich habe lange über einen geeigneten Kommentar nachgedacht. Zugegeben, das nun Folgende ist eine Privatmeinung aber vielleicht gibt sie ja doch dem Einem oder Anderen einen Anstoß. (Anstoß führt übrigens zum Lieblingsthema; wieso steht hier eigentlich nichts über V. Finke?) Der Sinn des Blogboom ist mir trotz intensiven Bemühens immer noch nicht ganz klar. Natürlich, man kann eine unbestimmt große Anzahl Menschen über alltägliche oder spezielle (Bsp. Auslandsaufenthalt u.ä.) Dinge informieren. Letzteres sei hier übrigens ausdrücklich gelobt. Aber führt Ersteres nicht zwangsläufig zu einer Entfremdung? Wäre das (gerade durchs Internet veränderte) Gut Zeit nicht intensiver zu nutzen? Wie persönlich muss/darf ein Blog sein, soll er doch Freunde wie Fremde gleichermaßen ansprechen? Und was ist eigentlich Thema? Gedanken zu teilen, ist Sinn von Kommunikation. Wie aber sieht die geeignete Plattform aus? Mit Verlaub, (auch ich gehöre zu Denen, die kaum etwaige comments anklicken) ein blog verleitet zum Monolog, doesn&#8217;t it?</p>
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