effekthascherei

Die erste wirkliche Arbeitswoche ist erledigt. Erkenntnisse aus dieser Zeit:

  • die FU (Freie Universität) Berlin ist eigentlich gar nicht in Berlin, sondern weit draußen. Durch eine Raumverlegung hatte ich das Vergnügen, mich dort einmal wirklich umzuschauen. Durch ihre - ich nenne es mal - Randlage gewinnt die Uni sicherlich an Heimeligkeit und Idylle, die man in Mitte (wo sich bekanntermassen die HU befindet) niemals erreichen wird. Im Sommer zwischen den vielen kleinen Villen im Park zu liegen, kann man sich schon ganz nett vorstellen. Wenn man dann allerdings durch die Gänge der sogenannten Rostlaube geht (die im Übrigen alle Straßen heißen und nummeriert sind), erinnert das doch erheblich an das Interieur von Gesamtschulen. Ein echtes Highlight befindet sich allerdings im Innenhof dieser Rostlaube: Die Philologische Bibliothek:philologische_bibliothek.jpgEin abgefahrener Kuppelbau vom britischen Architekten Norman Foster entworfen. Nicht nur architektonisch, auch athmosphärisch (für eine Bibliothek eher zu laut, da zu offen gestaltet) sehr zu empfehlen. Trotzdem bin ich lieber an der HU.
  • Lernen respektive Arbeiten ist scheiße! Nein, so kann man das auch nicht sagen. Wenn man sich wirklich ernsthaft mit einer Sache auseinandersetzt, hat das Effekt. Und zeitweise ist es sogar sehr interessant und macht Spaß. Es kostet einfach nur viel Zeit, die man sonst anderen (ja, auch oft sinnlosen) Dingen widmen konnte. Daran muss man sich gewöhnen. Ich arbeite daran.
  • Fahrrad und iPod sind sehr gute Zeitoptimierungssysteme, die auch in ihrer Kombination nicht zu unterschätzen sind. Große Zufriedenheit mit beiden Entscheidungen macht sich breit.

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