Archive for January, 2007

inews

Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit bis Apple sein iPhone vorstellen würde. Heute war es dann auch offiziell so weit. Sobald Apple damit online ist, kann man sich ja mal die Keynote anschauen. Dass das kurz nachdem ich mir einen iPod zugelegt habe passiert, stört mich ehrlich gesagt kaum. Noch bin ich nämlich kein Fan eines Touchscreen-Bedienelements und außerdem kann man das Teil auch in Europa wohl erst Ende des Jahres käuflich erwerben. Und selbst dann wird es ja wahrscheinlich noch zu teuer sein. Aber man wird sehen. Die gute Nachricht für mich war erst einmal, dass der iPod kurz nach meiner Bestellung 10 Euro teurer wurde. Haha. Sicher hat das auch mit der Erhöhung der MwSt. zu tun, aber iPod Nano und Shuffle kosten weiterhin das gleiche wie vorher.
Und eine andere Neuigkeit habe ich heute nochmal schwarz auf weiß gelesen. Die drei ??? haben neue Folgen aufgenommen. Das wusste man zwar schon, aber Folgendes war mir neu: Da es rechtliche Schwierigkeiten gab, haben sie abgeänderte Namen (jetzt heißen sie Die DR3I, Jupiter Jones, Peter Crenshaw, so zumindest steht es bspw. hier). Ob das jetzt eine gute oder schlechte Nachricht ist, weiß ich noch nicht so genau.

“text vergessen….scheißegal!”

In den wenigen Tagen, die das neue Jahr alt ist, habe ich es mir bereits richtig gut gehen lassen. Um meinen kulinarischen Horizont innerhalb Berlins zu erweitern und weil es sich eben ergeben hat, war ich in den letzten Tagen bei zwei relativ bekannten Italienern der Stadt essen. Fazit: Die Pizza im Zwölf Apostel ist teurer, aber auch besser als die im Gorgonzola Club. Beide kommen aber nicht ans Il casolare bzw. I due forni heran. Dort gibt es immer noch die beste Pizza italienischer Art der Stadt. Ein umfassender Test anderer Speisen steht noch aus. Die Pizza eignete sich nur ganz gut als Korrektiv. Eine aus meiner Sicht ganz hervorragende Imbiss-Pizza-Alternative befindet sich auf dem Kottbusser Damm. Direkt am U-Bahnhof Schönleinstraße. Günstig, schnell und wirklich lecker. Fragt mich nicht nach dem Namen des Imbiss, aber wer es wirklich wissen möchte, dem kann ich den Weg erklären.

Beim Frühstück im Prenzl’berg fiel mir mal wieder auf, dass mir die (meisten) dort lebenden Menschen immer ferner werden. Und das nicht in geographischer Hinsicht. Liegt das jetzt an mir oder an den anderen? Wahrscheinlich eher an mir. Denn dort hat sich wenig verändert. Ich schon. Und doch ist mir auch dieser Bezirk auf seine Weise sympathisch. Wäre auch komisch, schließlich hab’ ich drei Jahre (wenn auch am Rand) dort gelebt.

Gestern abend dann das vorläufige Highlight des Jahres: Helge Schneider und Band im Admiralspalast (daher auch das Zitat im Titel). Für mich das erste Mal live beim Meister der Unterhaltung. Es lohnt sich. Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn Helge nach der Pause im neuen Outfit die Bühne betritt, müsste er nicht einmal etwas sagen, man würde trotzdem die ganze Zeit lachen. helge_schneider.jpgDass er es dennoch tut, macht es nur noch besser. I brake together! Leider gibt sich Herr Schneider nur noch heute abend in Berlin die Ehre. Dafür ein kleiner Tipp für alle, die keine Karten mehr bekommen haben: Nach der Pause gibt es keine Einlasskontrolle mehr, vielleicht bringt es ja jemanden auf dumme Ideen. Ansonsten sei allen geraten, in deren Städten die Tour noch Halt macht, lasst Euch das nicht entgehen. Es ist jede Mark jeden Euro wert.

Nachtrag

Ähnlich begeistert wie alle, die ich kenne und die dort waren, zeigt sich auch der Feuilletonist der FAZ. Und ich teile wiederum dessen Meinung, dass es nur zwei große intelligente Entertainer in Deutschland gibt: Schmidt und Schneider!

Und da mich das alles in extrem entspannte angenehme Stimmung versetzte und da morgen ja leider der Ernst des Lebens beginnt, geht es heute noch ein letztes Mal ‘raus: Geburtstagsfeier in der Nähe. Man hat ja sonst nichts zu tun.

fotosynthese

So, auch die Bilder, die ich mit meiner Kamera gemacht wurden, sind online. Hier. Sind eher vorher-nachher-Bilder, die Kamera scheint selbst auch gefeiert zu haben. Es empfiehlt sich also, beim letzten Bild zu beginnen.

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Das Jahr 2006 ist nun dank dieser großartigen Party flyer0607.jpg

endgültig passé. Die Spuren dieser Feierei dank der deutschen Chemieindustrie jetzt auch nahezu vollständig beseitigt. Vielen Dank an all diejenigen, die da waren. Die ersten Fotos findet ihr hier, weitere folgen in den nächsten Tagen.

Ich will mich nicht lange mit nervenden Jahresrückblicken aufhalten. Das muss jeder für sich selbst machen. 2006 ist vorbei, der Sommer mit unserer WM wird uns sicher allen immer in Erinnerung bleiben. Und auch, wenn mangels EM und WM in diesem Sommer wohl keine “Gerald-Asamoah-Bar” besucht werden kann, so steht für mich eines fest: Wenn das Jahr 2007 so entspannt weitergeht wie es angefangen hat, dann kann es nur ein ausgesprochen gutes Jahr werden. Die sogenannten “guten Vorsätze” beschränken sich bei mir ernsthaft auf einen einzigen. Und den kennen alle, die mich in den letzten Monaten gesprochen haben.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2007! Bleibt geschmeidig.