Archive for April, 2007

blogplan

Blogs all over the world! Wer sich dafür interessiert, wo in seiner Nähe gebloggt wird, der kann das für Deutschland (die größeren Städte, z.B. Berlin, Hamburg) auf blogplan.de tun. Spannend, was da alles so round the corner verzapft wird.

hammer

Es gibt einen Fussballgott!

to all bbq addicts

Wie soll das nur weitergehen? Wer soll sich denn bei dem Wetter konzentrieren? Und es ist doch erst der Anfang des Sommers. Nun, lernen soll man ja angeblich auch im Park können. Mal ausprobieren.

An sich sind die Zeiten aber gut. Zwar habe ich (bisher) keine Karten für die EM 2008 bekommen (die nächste Bestellrunde kommt bestimmt), aber das Leben könnte schlimmer sein. Berlin ist sogar so schön, dass ich auf die hypothetische Möglichkeit verzichte, meinen Vater davon zu überzeugen, dass ich die Karte fürs Handball Champions League Finale in Kiel mehr brauche als er. Außerdem:

  • Endlich habe ich mal einen portablen Grill entdeckt, der auch Stil hat. Gibt es zwar meines Wissens vorerst nur in England zu kaufen, aber immerhin. Wer also noch nichts für mich zu Ostern Pfingsten Himmelfahrt respektive Vatertag hat, bitte:

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(via hypediss)

der nette herr aus esslingen

Mittlerweile kann ich es ja publik machen, da meine „Zielperson“ inzwischen Kenntnis von meinem Besuch in Frankfurt/Main hat. Ich bin also in Frankfurt. Obwohl man ja als Dorfkind tendenziell dazu neigt, unbekannte Großstädte – und dazu würde ich Frankfurt zählen – recht befremdlich zu finden, fühle ich mich in Frankfurt doch immer recht schnell wohl. Das liegt sicherlich daran, dass ich nicht das erste Mal hier bin und gute Freunde hier leben, aber eben auch an der ganz eigenen hessischen Ruhe, die einem jedes Mal wieder entgegengebracht wird.
Auf meiner Fahrt im ICE hierher hatte ich ein ganz interessantes Erlebnis. Anhand der Reservierungsanzeige über dem Sitz konnte ich sehen, dass der Platz neben mir von Braunschweig bis Stuttgart reserviert war. In Braunschweig stieg dann auch der zur Reservierung gehörende Herr zu und nachdem er die Steckdose gefunden hatte, startete er auch gleich seinen Rechner. Nur der wollte nicht. Nach zahlreichen stets durch ein Funkloch unterbrochenen Anrufen mit den „Computerexperten“ seiner „Firma“ gab ihm einer den entscheidenden Tipp. Er nahm die CD-ROM aus dem Laufwerk und alles funktionierte wie gewünscht. Windows!
Nun hatte er so ein Theater um seinen Rechner gemacht, dass ich nicht umhin kam, nachzusehen, was er denn da so Wichtiges zu erledigen hatte. Ein Blick genügte, um zu sehen, dass er bei der Esslinger Zeitung als Sportjournalismus im Ressort Fussball, also VfB Stuttgart tätig war. Und das Interview mit Horst Heldt (dem Manager des VfB), das er gerade abtippte gekoppelt mit seinem Einstieg in Braunschweig ließ auch unschwer erkennen, dass er vom gestrigen Pokalspiel des VfB in Wolfsburg kam. Da spätestens jetzt meine Neugierde geweckt war, begann ich ein Gespräch mit ihm. Sehr aufschlussreich, mal von einem Journalisten zu erfahren, wie man denn in diesen Kreisen über die aktuelle Situation in Stuttgart und der Bundesliga denkt. Und mit Verlaub, viel mehr als ich selbst konnte (oder wollte) der gute Mann auch nicht erzählen. Natürlich kennt er sich besser in der Szene aus, vor allem was die einzelnen Personen und deren Werdegang angeht, jedoch ist man anscheinend über seinen Eindruck, den man ja nur durch die Medien gewinnt, ganz gut informiert.
Jedenfalls kaufe ich mir morgen mal ein Exemplar der Esslinger Zeitung, mal schauen, was der gute Mann so schreibt. Und wie. Vielleicht ist ja doch Journalismus mein Ding.
Whatever, wenn man dem Fachmann aus dem Ländle Glauben schenken mag, wird der FC Schalke 04 wohl Deutscher Meister. Säggl!

was man so macht im urlaub

Offensichtlich nicht bloggen. Die Vorgabe, endlich mal all das zu tun, was man sonst nicht schafft, konnte ich nicht erfüllen. Zwar konnten einige „erledigt“-Haken gemacht werden, zufrieden bin ich mal wieder nicht. Die angenehmen Dinge des Lebens (z.B. Fisch essen mit Opa am Meer, Champions League mal in Hamburg gucken, Grillen auf der …) haben meinen Urlaub dennoch einen solchen werden lassen. Und selbstverständlich konnte ich auch die ein oder andere Minute im Netz verbringen. Dabei bin ich auf allerlei Interessantes gestoßen:

In der sogenannten Blogosphäre war Thema Nr.1 sicher die re:publica, die erste größere Bloggermesse in Berlin. Es ist auffallend, dass man in allen Berichten (sei es von Seiten der Blogger oder den herkömmlichen Medien) immer wieder auf die gleichen Gesichter und Namen stößt. Da zeigt sich leider, dass die potentielle Möglichkeit der unendlichen Meinungsvielfalt real sehr begrenzt ist. Ich persönlich halte es allerdings auch nicht für all zu schwierig, sich in dieser Szene einen Namen zu machen. Und letztendlich ist die Selektion zwischen argem Schwachsinn, intelligentem Journalismus und gutem Entertainment auch bei den traditionellen Medien stets vom Konsumenten vorzunehmen.

Wenn ich gerade von dieser Selektion spreche, so ist sicherlich dieser homosexuelle junge Mann hart an der Grenze zwischen Entertainment und Schwachsinn, das aber konsequent und deshalb wohl schon in der B-Prominenz der ordinären Medien angekommen. Ich wünsche ihm, dass er sich seinen Lebenstraum erfüllen kann und ein wenig frischen Wind als Co-Host in „The View“ bringt.
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Habt ihr Euch auch schon immer gefragt, wie diese riesigen Mosaikbilder zustande kommen, die man immer als ein großes Foto zusammengesetzt aus ganz ganz vielen kleinen sieht? Mit dieser Seite wird wirklich jeder zum Mosaikaner.

Seit längerem suche ich eine vernünftige Hülle für meinen iPod, Kreative können sich diese selbst basteln, ich bestelle wohl doch lieber ein vom Profi designtes Exemplar. Noch jemand Interesse? Würde die Sache günstiger machen.

ein lächeln

Heute ist ein guter Tag. Bisher zumindest. Einige kleine Momente zauberten immer wieder ein Lächeln auf mein Gesicht.
Es begann in Grunewald. Weniger Zeit als ich gedacht hatte, kostete mich der Abschluss der (fast) finalen Fassung meiner letzten Hausarbeit als Student. Als ich den Rechner im Raum mit der arbeitsrechtlichen Literatur in der rechtswissenschaftlichen Bibliothek der FU Berlin zuklappte und noch einen letzten Blick auf die Tische und Gesichter der anderen dort warf, konnte ich mir zum ersten Mal an diesem Tag das “nach-oben-Ziehen” der Mundwinkel nicht verkneifen. Wusste ich doch von den Tagen davor, dass diese “Kollegen” noch den Rest des Tages hier verbringen würden und ich wahrscheinlich nicht all zu bald überhaupt einen Fuß in diesen Laden setzen würde. Dafür ist die HU einfach attraktiver, da näher und “mehr” Bibliothek.
Von diesem Glücksmoment erheitert und gutlaunig in der U-Bahn nach Hause dann der nächste kleine große Moment. Das Gespräch eines Kreuzberger (Studenten und) Hundebesitzers (Ausstieg Hallesches Tor) mit dem mittzwanziger gestylten Türken (Ausstieg Kottbusser Tor) machte den Anfang. Der kleine Junge mit der Gitarre und das ältere, aber immer noch junge Mädchen mit der wunderschönen Stimme setzten ihn fort. Die kannte ich noch nicht (man kennt ja mittlerweile die Berliner Bahnmusikanten und Zeitungsverkäufer) und ausnahmsweise gab es auch von mir Kleingeld (würde man jedem, der fragt, etwas geben, wäre man selbst pleite).
Der vorläufige Höhepunkt war aber die Wand des Getränkehändlers in meiner Straße. Wie oft habe ich mich über die Unfreundlichkeit der dort arbeitenden Personen aufgeregt (besonders die Frau, Besipiel: “hamse keen kasten, denn nimm wa die flaschen ooch nich!” - danke, wofür gibt es denn getränkemärkte?). Und das hatte wohl auch schon jemand anderes, der seinen Unmut an der Wand neben dem Eingang des Marktes kund tat. Dieses Bild löste nicht nur ein Lächeln aus, bis zu meiner Haustür musste ich herzlich lachen.

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Dann wollen wir mal hoffen, dass die Verspätung meines Zuges das einzige Minus heute bleibt.

c64, peace!

Irgendwann wird uns der gute alte c64 allen nochmal den Arsch retten. Peace!
Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

fiel schlecht sachen

Ich merke es ja auch. Die Zeitabstände zwischen den einzelnen Einträgen werden immer größer. Ein weiteres unverkennbares Indiz dafür, dass ich dringend mal Urlaub brauche. Ab Donnerstag ist das dann auch so weit. Wenigstens zehn Tage mal kein Gesetz in die Hand nehmen, keine Bibliothek von innen, kein Training, keine Termine. Dann wird sich auch hier wieder mehr tun.

Andererseits, was soll man auch schreiben in diesen Tagen? Ich rege mich nur noch auf. Da schaltest Du den Fernseher ein und musst Dir auf einem Programm die Selbstbeweihräucherung eines alternden Pop-Produzenten (wäre er mal Produzent und also hinter der Kulisse geblieben) als Zeichentrick-”Movie” antun, auf dem anderen Programm das finanzielle Ausschlachten der eigenen Popularität bis es “weh tut”- in diesem Falle noch darüber hinaus. Traurig, dass sich nicht nur knapp 20.000 Menschen dafür in die KölnArena bewegen, sondern, dass eben auch mal 8 Millionen (das ist jeder zehnte, nur mal so zur Erinnerung) die kollektive Volksverdummung live im Fernsehen schauen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ja eine der ersten Meldungen (in den Nachrichten! Unfassbar!) momentan das Befinden eines bescheuerten Eisbären ist.

Da wird man bescheiden. Man freut sich über die kleinen Lichtblicke in der Welt der Medien. Vielleicht ein Interview mit Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier, drei Mal innerhalb einer Woche Lammbock im Fernsehen oder Niederlagen von Schalke 04 in einer wirklich netten Fußballkneipe eine Straße weiter. Oder - das muss ich mal hier erwähnen - der Maradona des Handballs: Ivano Balic, unglaublich, was dieser Mann leistet (gesehen im Spiel seiner Mannschaft aus Pamplona im Champions League Halbfinale in Kiel). Und ich persönlich konnte mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich über die Telekom freuen. Die hat nämlich ohne Aufpreis ein Upgrade unserer Internetconnection veranlasst. DSL 6000, ein weiterer Schritt zum Netzolymp.