fiel schlecht sachen

Ich merke es ja auch. Die Zeitabstände zwischen den einzelnen Einträgen werden immer größer. Ein weiteres unverkennbares Indiz dafür, dass ich dringend mal Urlaub brauche. Ab Donnerstag ist das dann auch so weit. Wenigstens zehn Tage mal kein Gesetz in die Hand nehmen, keine Bibliothek von innen, kein Training, keine Termine. Dann wird sich auch hier wieder mehr tun.

Andererseits, was soll man auch schreiben in diesen Tagen? Ich rege mich nur noch auf. Da schaltest Du den Fernseher ein und musst Dir auf einem Programm die Selbstbeweihräucherung eines alternden Pop-Produzenten (wäre er mal Produzent und also hinter der Kulisse geblieben) als Zeichentrick-”Movie” antun, auf dem anderen Programm das finanzielle Ausschlachten der eigenen Popularität bis es “weh tut”- in diesem Falle noch darüber hinaus. Traurig, dass sich nicht nur knapp 20.000 Menschen dafür in die KölnArena bewegen, sondern, dass eben auch mal 8 Millionen (das ist jeder zehnte, nur mal so zur Erinnerung) die kollektive Volksverdummung live im Fernsehen schauen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ja eine der ersten Meldungen (in den Nachrichten! Unfassbar!) momentan das Befinden eines bescheuerten Eisbären ist.

Da wird man bescheiden. Man freut sich über die kleinen Lichtblicke in der Welt der Medien. Vielleicht ein Interview mit Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier, drei Mal innerhalb einer Woche Lammbock im Fernsehen oder Niederlagen von Schalke 04 in einer wirklich netten Fußballkneipe eine Straße weiter. Oder - das muss ich mal hier erwähnen - der Maradona des Handballs: Ivano Balic, unglaublich, was dieser Mann leistet (gesehen im Spiel seiner Mannschaft aus Pamplona im Champions League Halbfinale in Kiel). Und ich persönlich konnte mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich über die Telekom freuen. Die hat nämlich ohne Aufpreis ein Upgrade unserer Internetconnection veranlasst. DSL 6000, ein weiterer Schritt zum Netzolymp.

0 Responses to “fiel schlecht sachen”


  1. No Comments

Leave a Reply