Archive for October, 2008

Philadelphia, PA

Von Phoenix sind es ja nur drei Tage mit dem Zug nach bin ich dann zurück an die Ostküste geflogen. Und zwar nach Philadelphia. Philly ist eine Stadt ganz nach meinem Geschmack. Nicht zu klein, nicht zu groß, es gibt Kultur, Geschichte, Sport. In zwei Stunden ist man in NYC. Und außerdem kommt das nach der Stadt benannte Philadelphia Cheese Steak von dort. Weil ich einen Tagesausflug nach Washington D.C. (siehe oben) eingeschoben habe und auch sonst einiges zu tun hatte, konnte ich nicht zu dem Cheese Steak Spot nach West Philly (remember the Prince). Aber es gibt auch andernorts gute Steaks. Und eines der wichtigsten und besten Kunstmuseen der USA befindet sich ebenso in town. Das Besondere für mich an dem Museum war - neben der Kunst - die Freitreppe. Denn Philadelphia ist Schauplatz aller Rocky-Filme und die wohl berühmteste Szene aus Rocky endet am Kopf der Treppe.

Philly hat es mir als einzige Stadt, von der man es nicht schon vorher erwartet hatte (NYC, Chicago, San Francisco), angetan. Definitiv ein Ort, an den ich zurückkehren werde. Was ich wahrlich nicht von allen Orten behaupten will …

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Phoenix, AZ

In Phoenix will man nur eines: Hitzefrei!

Oder: Woanders hin. Klimaanlage. Schatten.

In dieser Reihenfolge

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Ernsthaft: In Phoenix geht nix! Ich war auch nur dort, weil ich von Phoenix aus zurück zur Ostküste fliegen wollte und ich im Hinterkopf noch hatte, dass mein ehemaliger Mitbewohner aus Paris Besitzer eines Nachtclubs vor Ort ist. Aber letzterer hatte an dem Tag geschlossen und auch sonst war nichts los. Dafür hatte ich ein Queensize Bed und zum ersten Mal seit Wochen eine vernünftige Internetverbindung. Und Pizza Hut. Und “Bier”. War’n super Abend.

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Los Angeles, CA

Irgendwie bin ich dann doch nach L.A. gelangt. Ich kann zu der Stadt aber rein gar nichts sagen, denn ich war quasi nur zum Umsteigen dort. Zwei Stunden reichen in einer Stadt, die eine derartige räumliche Dimension hat, beileibe nicht für mehr, als einmal die berühmten Buchstaben live zu sehen.

Santa Barbara, CA

Auf dem Weg von San Francisco nach L.A. bin ich eigentlich nur zufällig in Santa Barabara gelandet. Und zwar weil auf der Strecke nach L.A. einfach keine Züge mehr fuhren und ich deshalb nur per Bus und eben nur bis Santa Barbara kam. Grund dafür war ein ein Zugunglück, das sich zwei Tage zuvor auf just dieser Strecke ereignet hatte. Die Betreibergesellschaft des verunglückten Zugs war nicht die, mit der ich unterwegs war. Insofern hätte ich nicht in dem Zug sitzen können. Andererseits war es exakt die Strecke, die ich gefahren wäre. Manchmal macht man sich ja schon so seine Gedanken ….hmm, dann wohl besser nicht in L.A. als tot

Santa Barbara war ganz interessant. Jedoch nur in dem Sinne, dass man einmal einen klassischen US-amerikanischen Touristenspot gesehen hat, durch die sterilen Shopping- und Restaurantstraßen der Innenstadt gelaufen ist und gar nicht wissen möchte, wie viele Idioten dort ‘rumhängen, wenn es nicht schon Mitte September ist. Nett ist es natürlich schon, wenn man nur zwei Blocks laufen muss und direkt am Strand steht. Und für mich war es dazu auch noch das erste Mal, dass ich in den Pazifischen Ozean hüpfen konnte.  So hat alles sein Gutes.

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