Archive for July, 2009

Lernen müssen

Es ist schon bemerkenswert, wie sehr und wie lange das eigene Leben unter einem Credo stehen kann. Bestimmt nicht unaufhörlich, auch nicht stets in der gleichen Intensität. Und sicherlich wurde mir dies nicht aufgezwungen, ich hatte mich freiwillig und mir einem Großteil der Begleiterscheinungen durchaus bewusst für diesen Weg entschieden. Aber unterbewusst über einen Zeitraum von ungefähr zwei Jahren ständig Druck ausgesetzt zu sein, ist als reales Erlebnis dann letztlich doch prägender als man das im Vorfeld erahnen kann.

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Jetzt geht es mir hier auch gar nicht um das Erheischen von Mitleidsbekundungen. Noch weniger um das Hadern mit diesem Studium. Beides ist so gar nicht meine Art. Vielmehr wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass das Gefühl eben diesen Abschnitt hinter sich gelassen zu haben dann umso intensiver erlebbar ist, wenn man diese Erfahrung gemacht hat. Wahrscheinlich ist für mich so kurz nach der letzten Prüfung auch noch keine neue alte Realität eingekehrt. Aber das Nichtstun – oder besser Irgendwastun, nur eben nicht lernen – fühlt sich schon sehr viel besser an als noch vor ein paar Tagen. Dazu gehört selbstverständlich auch der Ausblick in die nähere Zukunft.

Die Prioritäten verschieben sich. Hin zu den Menschen um mich herum. Zum Reisen. Zu den wahren Interessen, sobald diese reanimiert wurden. Man korrigiert seine Ziele (die nur bedingt ernst gemeinten in meiner about-section sind mittlerweile verwirklicht). Eines davon ist auch das Bloggen. Nicht nur regelmäßiger soll es werden, auch konsistenter. Versprochen.

Korea around the corner

Neues koreanisches Restaurant in der Nachbarschaft. Die Location kannte ich bisher nur von einer Party. Kann mich gar nicht entscheiden, was die bessere Nutzung ist …

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