Dit is jetz ma Reklame. Kann man aba ooch ma’ machn. So Reklame. Is nämisch ne jute Sache, wofür’ick hia Wärbung mach. Sonst würd ick dit ja nich machn. Et jibt da so’n neuet Heftschen uffm Markt. Bei die größeren Zeitungsläden. Dummy heißt det (dumm wa?). Und is ne Numma nur üba Bäalin. Is wirklisch janz interessant, wat die da so schreim. Zun Baispiel jibt’et imma Intaviews mit Taxifahran. Janz schönet Jeseier, aba manschma ham se ooch rescht. Is ooch ne Story üba den neuen Flatrate-Puff in Schönefeld drinne. Und in dem janzen Heft sind keene Fotos, nur so Jemälde. Ma wat anderet. Also holt eusch det ma (kost 6 Euro). So sieht dit von vorne aus, damit keene Mißvaständnisse uffkommn:
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So, um die USA Chose hier auch mal zu einem Abschluß zu bringen: Von Philadelphia aus bin ich wieder zurück nach New York City, meine letzte Amtrak Bahnfahrt, weil auch an diesem Tag mein Railpass auslief.
New York City, NY II
Erwähnenswert sind sicherlich zwei völlig verschiedene Nächte. Da wäre die erste Nacht, in der ich ob meiner just-in-time Planung keine Unterkunft gefunden hatte. Daran änderte auch ein längerer Marsch durch Manhattans Hostels und Hotels im Verlauf des weiteren Abends nichts. Ebenso erfolglos waren zig Telefonate mit den bezahlbaren Absteigen. Ich weiß nun also wie es ist, wenn die Überlegungen dahin gehen, wie man sich entweder möglichst Penner unlike im Park bettet, um nicht die gleiche Summe, die sonst für eine Woche reicht, für ein Hotelzimmer zu bezahlen oder für die Hälfte dieser Summe in New Jersey unterzukommen gedenkt. Als ich mich meiner leicht geizigen Grundhaltung entledigt hatte und mich am Bus Terminal befand, um nach NJ zu fahren, fruchtete dann doch noch einer der Anrufe auf der Liste der letzten Hoffnung. Und so war ich um 12:50am in der Upper West Side eingecheckt und hatte um 01:20am ein Deli gefunden, in dem ich noch einen Cheeseburger und ein (Import-)Beck’s bekam.
Wiederum mit einem Cheeseburger im Deli endete die zweite Nacht. Sie nahm aber einen gänzlich anderen Verlauf. Mit einem Dinner in einem ziemlich schlechten italienischen Restaurant beginnend, entwickelte sich der Abend doch noch zum Guten. Auch wenn ich die rich kid Freunde nur über einen begrenzten Zeitraum ertragen kann, so haben sie doch manchmal ganz gute Beziehungen. In diesem Fall sogar verwandtschaftliche. Und so landete ich auf einer Party in einer der Suiten des altehrwürdigen Waldorf Astoria. Abgesehen von den freakigen Freunden der Mutter des Gastgebers waren wirklich lustige Leute dort. Es gab genug zu essen und zu trinken und auch die Geschichten über just im Badezimmer dieser Suite masturbierende B-Prominenz waren amüsant. Aber zum Rauchen muss man trotzdem acht Stockwerke ‘runter vor die Tür. Rock’n'Roll!
New York City, NY III + IV
Flugeinlage. So möchte ich es mal bezeichnen. Zu einem wichtigen Familienereignis musste ich eine Woche nach Deutschland fliegen. Und wieder zurück. Denn was man anfängt, soll man auch zu Ende bringen. Diesmal in Begleitung verbrachte ich noch weitere knappe zwei Wochen in der City, that never sleeps. Ganz andere Eindrücke konnte man nun nochmal gewinnen dadurch, dass man sie auf einmal teilen konnte. Kultur und Kulinarisches kamen nicht zu kurz. Es folgte noch ein Ausflug nach
Boston, MA
mit einem Abstecher nach Cape Cod. Die letzten Kreditkarten-Reserven wurden investiert und irgendwann war es dann vorbei. Eine letzte Nacht noch bei entfernten Verwandten in New Jersey, Highschool Football. That’s it. Back to Germany. Back to reality.
Die Bundeshauptstadt war mir nur einen Tagesausflug wert. Und das ist - beschränkt man sich auf Capitol Hill - auch vollkommen ausreichend. D.C. ist sauber, ich würde sogar den Terminus steril angemessen finden. An jeder Ecke gibt es irgendein Memorial, ein Regierungsgebäude oder etwas dazwischen. Ich war noch nie in einer Stadt, in der so viel Polizei, Security und andere wichtige Aufpasser ‘rumlaufen. Man kann keine zwei Minuten eine Straße entlang gehen, ohne einer Person über den Weg zu laufen, die einen beargwöhnt. Ach ja, das F.B.I. residiert in einem der häßlichsten Gebäude, die mir so bisher untergekommen sind und das Weiße Haus ist kleiner als die Garage von G-Unit.
Von Phoenix sind es ja nur drei Tage mit dem Zug nach bin ich dann zurück an die Ostküste geflogen. Und zwar nach Philadelphia. Philly ist eine Stadt ganz nach meinem Geschmack. Nicht zu klein, nicht zu groß, es gibt Kultur, Geschichte, Sport. In zwei Stunden ist man in NYC. Und außerdem kommt das nach der Stadt benannte Philadelphia Cheese Steak von dort. Weil ich einen Tagesausflug nach Washington D.C. (siehe oben) eingeschoben habe und auch sonst einiges zu tun hatte, konnte ich nicht zu dem Cheese Steak Spot nach West Philly (remember the Prince). Aber es gibt auch andernorts gute Steaks. Und eines der wichtigsten und besten Kunstmuseen der USA befindet sich ebenso in town. Das Besondere für mich an dem Museum war - neben der Kunst - die Freitreppe. Denn Philadelphia ist Schauplatz aller Rocky-Filme und die wohl berühmteste Szene aus Rocky endet am Kopf der Treppe.
Philly hat es mir als einzige Stadt, von der man es nicht schon vorher erwartet hatte (NYC, Chicago, San Francisco), angetan. Definitiv ein Ort, an den ich zurückkehren werde. Was ich wahrlich nicht von allen Orten behaupten will …
In Phoenix will man nur eines: Hitzefrei!
Oder: Woanders hin. Klimaanlage. Schatten.
In dieser Reihenfolge
Ernsthaft: In Phoenix geht nix! Ich war auch nur dort, weil ich von Phoenix aus zurück zur Ostküste fliegen wollte und ich im Hinterkopf noch hatte, dass mein ehemaliger Mitbewohner aus Paris Besitzer eines Nachtclubs vor Ort ist. Aber letzterer hatte an dem Tag geschlossen und auch sonst war nichts los. Dafür hatte ich ein Queensize Bed und zum ersten Mal seit Wochen eine vernünftige Internetverbindung. Und Pizza Hut. Und “Bier”. War’n super Abend.
Irgendwie bin ich dann doch nach L.A. gelangt. Ich kann zu der Stadt aber rein gar nichts sagen, denn ich war quasi nur zum Umsteigen dort. Zwei Stunden reichen in einer Stadt, die eine derartige räumliche Dimension hat, beileibe nicht für mehr, als einmal die berühmten Buchstaben live zu sehen.
Auf dem Weg von San Francisco nach L.A. bin ich eigentlich nur zufällig in Santa Barabara gelandet. Und zwar weil auf der Strecke nach L.A. einfach keine Züge mehr fuhren und ich deshalb nur per Bus und eben nur bis Santa Barbara kam. Grund dafür war ein ein Zugunglück, das sich zwei Tage zuvor auf just dieser Strecke ereignet hatte. Die Betreibergesellschaft des verunglückten Zugs war nicht die, mit der ich unterwegs war. Insofern hätte ich nicht in dem Zug sitzen können. Andererseits war es exakt die Strecke, die ich gefahren wäre. Manchmal macht man sich ja schon so seine Gedanken ….hmm, dann wohl besser nicht in L.A. als tot
Santa Barbara war ganz interessant. Jedoch nur in dem Sinne, dass man einmal einen klassischen US-amerikanischen Touristenspot gesehen hat, durch die sterilen Shopping- und Restaurantstraßen der Innenstadt gelaufen ist und gar nicht wissen möchte, wie viele Idioten dort ‘rumhängen, wenn es nicht schon Mitte September ist. Nett ist es natürlich schon, wenn man nur zwei Blocks laufen muss und direkt am Strand steht. Und für mich war es dazu auch noch das erste Mal, dass ich in den Pazifischen Ozean hüpfen konnte. So hat alles sein Gutes.





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