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time’s runnin’ up

Was gäbe es nicht in letzter Zeit alles, worüber man mehr schreiben könnte möchte?

Aber - verdammt! - ich habe einfach keine Zeit mehr. Die Examensvorbereitung nimmt einen doch zu sehr in Anspruch. Wenn man sie denn ernsthaft betreibt. So wie ich jetzt. Stellt Euch also darauf ein, dass hier nur noch in wesentlich größeren Abständen gepostet wird. Ab April ‘08 sollte ich wieder mehr Zeit fürs Netz und seine Ausgeburten haben. Was ich allerdings bis Dezember ‘07 schaffen will, ist ein Wechsel zu einem anderen Provider/Host (strato sucks!), evtl. mit einem leicht anderen Konzept/Layout der Seite verbunden. Wenn jemand also gute solche empfehlen kann, bitte in die Kommentare.

männerurlaub

Wollte man unseren Schweden-Trip in einem Wort beschreiben, würde es das wohl am besten treffen. Ich denke, wir könnten uns an jedem Flecken der Erde treffen und würden doch stets das Gleiche tun. Es sei denn, dort wo wir uns treffen, ist das unter Strafe gestellt.
Eine Reise nach Schweden lohnt sich immer, ich habe es kein einziges Mal bereut, wenn ich dort gewesen bin. Alles ist so entspannt. Das Faszinierendste jedoch an diesem Land sind die vielen schönen Frauen ist, dass mir von Ankunft bis Abflug nicht ein Mensch begegnet ist, der unfreundlich oder nicht unglaublich hilfsbereit gewesen ist. Ganz zu schweigen davon, dass alle Englisch sprechen, von der Kassiererin im Supermarkt bis zu den Gamer-Nerds im Sony-Shop Stockholm: ALLE!

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Dazu dann ein Tag Stockholm, eine Stadt absolut am Puls der Zeit, wunderbar malerisch gelegen. Ich kenne keine andere europäische Großstadt, die so nett am Wasser liegt (jaja, viele Städte liegen am Wasser, aber eben nicht so). Wir haben zwar ob der knapp bemessenen Zeit nicht viel sehen können (und dann noch der innere Konflikt mit dem an diesem Tag stattfindenden Fußballspiel), aber einen Eindruck konnte man in jedem Fall gewinnen.

Weitere Highlights der Reise:

  • ein Konzert in einem Studentenclub, in dem wir als Mittzwanziger wohl die ältesten Menschen waren. Kein Wunder, wenn es kein Bier gibt (Hallo? Konzert! Studentenclub! Kein Bier? Ihr könnt Euch unsere Gesichter vorstellen, als man uns dies ernsthaft an der Bar mitteilte).
  • ein Ausflug auf die Driving Range Linköping, meine erste Golf-Erfahrung. Macht Spaß.
  • die erste Nacht in einem Club in Linköping. Nicht der Laden selbst war bemerkenswert, eher durchschnittlich, sondern die Hinfahrt. Da wir zu fünft waren, brauchten wir ein größeres Taxi. Das bestellten wir dann auch. Was kam? Eine Limousine! In Linköping gibt es wohl ein Großraumtaxi, das eben eine Limousine ist. Und auch das fährt regulär. Dass dieses Vergnügen uns zuteil wurde, kann ja gar kein Zufall sein. Wären wir nicht vorher schon arrogant gewesen, so sind wir es spätestens bei unserer Ankunft vor dem Club geworden.

Fotos gibt es auf meinem flickr-Account zu sehen (für die wirklich schönen Bilder müsstet Ihr allerdings meine Freunde werden:) bzw. auf meiner photo-Seite, wenn ich herausgefunden habe, warum sie momentan nicht funktioniert.

fotosynthese

So, auch die Bilder, die ich mit meiner Kamera gemacht wurden, sind online. Hier. Sind eher vorher-nachher-Bilder, die Kamera scheint selbst auch gefeiert zu haben. Es empfiehlt sich also, beim letzten Bild zu beginnen.

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Das Jahr 2006 ist nun dank dieser großartigen Party flyer0607.jpg

endgültig passé. Die Spuren dieser Feierei dank der deutschen Chemieindustrie jetzt auch nahezu vollständig beseitigt. Vielen Dank an all diejenigen, die da waren. Die ersten Fotos findet ihr hier, weitere folgen in den nächsten Tagen.

Ich will mich nicht lange mit nervenden Jahresrückblicken aufhalten. Das muss jeder für sich selbst machen. 2006 ist vorbei, der Sommer mit unserer WM wird uns sicher allen immer in Erinnerung bleiben. Und auch, wenn mangels EM und WM in diesem Sommer wohl keine “Gerald-Asamoah-Bar” besucht werden kann, so steht für mich eines fest: Wenn das Jahr 2007 so entspannt weitergeht wie es angefangen hat, dann kann es nur ein ausgesprochen gutes Jahr werden. Die sogenannten “guten Vorsätze” beschränken sich bei mir ernsthaft auf einen einzigen. Und den kennen alle, die mich in den letzten Monaten gesprochen haben.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2007! Bleibt geschmeidig.