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LLOOOOYYYD!!!

Just habe ich die letzte bisher erschienene Folge Entourage gesehen. Und war traurig. Traurig, weil ich erstmal nicht weitergucken kann.

In der Serie geht es um einen Schauspieler (Vincent Chase), dessen zwei beste Freunde aus Schulzeiten (Eric und Turtle), seinen Bruder (Johnny “Drama”) und seinen Agenten (Ari Gold) sowie alle anderen Leute, die noch so um einen Hollywood-Star herum leben. Diese Mischung gepaart mit einem hervorragenden Drehbuch macht einfach Spaß. Zwar hinkt der Vergleich mit dem wahren Leben des Producers der Serie (Mark Wahlberg), aber das will ja auch keiner sehen. Die Weisheiten des Johnny Drama und die Wut- oder Freudenausbrüche des Ari Gold lege ich aber wirklich jedem von Euch ans Herz. Und spätestens in der zweiten Staffel versteht Ihr dann auch meine Überschrift und ebenso, warum ich neuerdings ein “Viking Quest” T-Shirt anziehen würde.

Victory!!!

Ari Gold wie er leidet leibt und lebt:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

kerner raus!

Ich konnte es mal wieder nicht fassen. Da schalte ich mal nebenbei ein Fußballspiel im Fernsehen ein. Soll ja vorkommen, dass man sowas macht. Roter Stern Belgrad vs. Bayern München in der Gruppenphase des UEFA-Cups. Im ZDF. Gut, kann man nichts machen. Besser als ProSieben. Moderation: Kerner. Wer auch sonst? Und was dieser Mensch sich wieder geleistet hat…. Die Chose mit Frau Herman lasse ich mal bewusst unkommentiert, aber hierzu kann ich mal ‘was sagen:

Da steht also Johannes B. in Belgrad an einem dieser in-häßlichen-Neubauten-stehen-solche-Dinger-als-Rednerpult-in- Konferenzräumen-rum-Moderations-Pulte und “moderiert das Spiel an”. Sein (zumindest emotional) wichtigstes Thema: Im Belgrader Stadion haben die Zuschauer an ihre Sitze sogenannte Kassenrollen montiert bekommen. Diese sind dafür vorgesehen, gleichzeitig von allen Plätzen kurz vor Anpfiff in den Innenraum geworfen zu werden. Das ergibt dann ein wunderschönes Bild, wenn zehntausende Kassenrollen im gleichen Moment durch die Luft (und sich dort abrollend) schweben, den gleichen Effekt kennt man beispielsweise bei Goldregen. Kennt man. Rangiert bei Insidern der Fanszene seit Langem unter dem Begriff “Choreographie”. Selbst dem aufs Fernsehen beschränkten Fussballfan sind diese Bilder seit mindestens zehn Jahren gerade in Süd- und Osteuropa nicht neu. Nur Kerner kennt sie offensichtlich nicht. Beschwert er sich doch mehrfach über das Untätigbleiben der UEFA angesichts der “gefährlichen” Wurfgeschosse dieser “Idioten”. Einige würden sogar “bis aufs Spielfeld” fliegen. Das veranlasst Kerner dann auch, einige Schritte zurück zu weichen, da er sich “selbst nicht mehr ganz sicher” fühlt.

Da läuft also ein langjähriger Fussballkommentator in Europas Stadien vor einigen Kassenrollen weg, die in dieser Art der Verwendung seit Jahren gang und gebe sind. Und echauffiert sich noch darüber, dass die UEFA nichts dagegen unternimmt.

Nun ja, wenn das allerdings der Weg ist, diesen Typ endlich loszuwerden, kann man nur die Frequenz der Stadionbesuche in Zukunft erhöhen.

Kackt sich JBK eigentlich in die Hose und verbuddelt sich selbst im Mittelkreis, wenn auf den Rängen bengalische Feuer oder gar Rauchpulver gezündet wird? Dann könnte man ja von den Rängen Klopapierrollen werfen, hat den gleichen Effekt wie Kassenrollen, ist aber nicht so “gefährlich”.

new york op platt

So sehr ich mich über das deutsche Fernsehen aufrege, so sehr versöhnt es einen auch manchmal. Selten, aber manchmal. So geschehen am Donnerstag Abend im NDR Fernsehen. Ohne darauf zu achten, lief die Tagesschau (im Dritten) nebenbei und danach begann sogleich eine Sendung im Rahmen der “Plattdeutschen Woche” des NDR. Im Augenwinkel sah ich einen schwarzen Mann und eine blonde Frau vor der typischen New York-Kulisse (Broadway) stehen. Nicht weiter außergewöhnlich und eigentlich - läge die Fernbedienung nicht außer Reichweite - Zeit zum Um- oder Abschalten. Dann aber wurde ich stutzig. Denn der Schwarze snackt platt. Seine blonde Kollegin ist nur des Hochdeutschen mächtig und kommt uncool ‘rüber, aber er hat’s drauf. Es ist eine Sendung der Reihe “Länder, Menschen, Abenteur”, die über die Föhrer(!!!) Community in New York berichtet. In dieser Stadt gibt es mehr Föhrer als auf der Insel selbst. Und die werden von Yared Dibaba (so heißt der Kollege) in schönstem Platt interviewt. Man erfährt ihre Lebensgeschichten und mehr darüber, was in New York auch nicht anders funktioniert als in Boldixum oder Oevenum.

Ich jedenfalls habe mich sehr darüber gefreut und eine Dreiviertelstunde großen Spaß gehabt. Auf der Suche nach einem Wiederholungstermin der Sendung bin ich vorerst nicht fündig geworden, werde aber beizeiten mal beim NDR anfragen, ob eine Aufzeichnung irgendwo zu bekommen ist (wenigstens der Trailer ist aber online abrufbar). Zumal ja auch in meinem Freundeskreis ehemalige Bewohner der Insel sind und meine Eltern dort lange eine Wohnung besaßen, in der auch ich oft meine Sommer verbracht habe.

buuuh!

Keiner ruft mehr “Buh!”. Dabei ist das so ein schöner Passus. Buh-Rufe hallten durch das weite Rund. Hört sich doch gut an. Ich habe jedenfalls mal ein Buh:

Die letzte Bastion guten Geschmacks im deutschen Fernsehen soll fallen. Zumindest teilweise. Es ist mir völlig unverständlich wie Harald Schmidt auf die Idee gekommen ist, Oliver Pocher in seiner Show zu platzieren. Ich habe gar nichts gegen Oli Pocher, sein neuer Film soll ja tatsächlich gut sein, nur ist dessen stets die Konfrontation suchender Humor auf zu niedrigem Niveau, um dort zu fruchten. Zwar kann man Schmidt nicht frei davon sprechen, sich auch an eben diesem subtilen Sticheln ergötzen zu können, jedoch tut er das in der Champions League und Pocher eben (noch) in der Oberliga Nordrhein. Andere vergleichen den geplanten Einstieg Pochers mit ALDI-Brause im Champagner-Regal. Angeblich soll die Idee von Schmidt persönlich stammen. Komisch, hat doch Pocher (mit Ausnahme seines neuen Films) noch rein gar nichts Vernünftiges zu Wege gebracht. Vielleicht wirklich nur persönliche Sympathie. Andererseits muss man auch sehen, dass Manuel Andrack immer schlechter wird und es vielleicht an einem neuen “Deppen” mangelt, der die Vorlagen liefert.

Dann noch etwas aus der Kategorie “unnützes Wissen”: Es ist ja kein Geheimmnis, dass am Samstag der letzte Bundesligaspieltag scholl_kegeln.JPGund damit das letzte Spiel von Mehmet Scholl stattfindet. Der ewig junge Alte (der auch Nichtfußballern aus Lammbock bekannt sein sollte) beendet seine Karriere dann noch mit einem Abschiedsspiel mit den wirklich ganz großen unserer Zeit. Soweit nichts Neues. Was aber kaum einer wissen wird: Scholl hat vor seiner Karriere professionell gekegelt. Ja, so richtig mit “Alle Neune!” und so. In der B-Jugend gewann er sogar mal die deutsche Vizemeisterschaft bis ihn Knieprobleme zum Aufhören zwangen. Nun steigt er in der ersten Mannschaft des FC Bayern in der Bezirksliga wieder ein. Na dann: “Gut Holz!”

was man so macht im urlaub

Offensichtlich nicht bloggen. Die Vorgabe, endlich mal all das zu tun, was man sonst nicht schafft, konnte ich nicht erfüllen. Zwar konnten einige „erledigt“-Haken gemacht werden, zufrieden bin ich mal wieder nicht. Die angenehmen Dinge des Lebens (z.B. Fisch essen mit Opa am Meer, Champions League mal in Hamburg gucken, Grillen auf der …) haben meinen Urlaub dennoch einen solchen werden lassen. Und selbstverständlich konnte ich auch die ein oder andere Minute im Netz verbringen. Dabei bin ich auf allerlei Interessantes gestoßen:

In der sogenannten Blogosphäre war Thema Nr.1 sicher die re:publica, die erste größere Bloggermesse in Berlin. Es ist auffallend, dass man in allen Berichten (sei es von Seiten der Blogger oder den herkömmlichen Medien) immer wieder auf die gleichen Gesichter und Namen stößt. Da zeigt sich leider, dass die potentielle Möglichkeit der unendlichen Meinungsvielfalt real sehr begrenzt ist. Ich persönlich halte es allerdings auch nicht für all zu schwierig, sich in dieser Szene einen Namen zu machen. Und letztendlich ist die Selektion zwischen argem Schwachsinn, intelligentem Journalismus und gutem Entertainment auch bei den traditionellen Medien stets vom Konsumenten vorzunehmen.

Wenn ich gerade von dieser Selektion spreche, so ist sicherlich dieser homosexuelle junge Mann hart an der Grenze zwischen Entertainment und Schwachsinn, das aber konsequent und deshalb wohl schon in der B-Prominenz der ordinären Medien angekommen. Ich wünsche ihm, dass er sich seinen Lebenstraum erfüllen kann und ein wenig frischen Wind als Co-Host in „The View“ bringt.
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Habt ihr Euch auch schon immer gefragt, wie diese riesigen Mosaikbilder zustande kommen, die man immer als ein großes Foto zusammengesetzt aus ganz ganz vielen kleinen sieht? Mit dieser Seite wird wirklich jeder zum Mosaikaner.

Seit längerem suche ich eine vernünftige Hülle für meinen iPod, Kreative können sich diese selbst basteln, ich bestelle wohl doch lieber ein vom Profi designtes Exemplar. Noch jemand Interesse? Würde die Sache günstiger machen.

fiel schlecht sachen

Ich merke es ja auch. Die Zeitabstände zwischen den einzelnen Einträgen werden immer größer. Ein weiteres unverkennbares Indiz dafür, dass ich dringend mal Urlaub brauche. Ab Donnerstag ist das dann auch so weit. Wenigstens zehn Tage mal kein Gesetz in die Hand nehmen, keine Bibliothek von innen, kein Training, keine Termine. Dann wird sich auch hier wieder mehr tun.

Andererseits, was soll man auch schreiben in diesen Tagen? Ich rege mich nur noch auf. Da schaltest Du den Fernseher ein und musst Dir auf einem Programm die Selbstbeweihräucherung eines alternden Pop-Produzenten (wäre er mal Produzent und also hinter der Kulisse geblieben) als Zeichentrick-”Movie” antun, auf dem anderen Programm das finanzielle Ausschlachten der eigenen Popularität bis es “weh tut”- in diesem Falle noch darüber hinaus. Traurig, dass sich nicht nur knapp 20.000 Menschen dafür in die KölnArena bewegen, sondern, dass eben auch mal 8 Millionen (das ist jeder zehnte, nur mal so zur Erinnerung) die kollektive Volksverdummung live im Fernsehen schauen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ja eine der ersten Meldungen (in den Nachrichten! Unfassbar!) momentan das Befinden eines bescheuerten Eisbären ist.

Da wird man bescheiden. Man freut sich über die kleinen Lichtblicke in der Welt der Medien. Vielleicht ein Interview mit Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier, drei Mal innerhalb einer Woche Lammbock im Fernsehen oder Niederlagen von Schalke 04 in einer wirklich netten Fußballkneipe eine Straße weiter. Oder - das muss ich mal hier erwähnen - der Maradona des Handballs: Ivano Balic, unglaublich, was dieser Mann leistet (gesehen im Spiel seiner Mannschaft aus Pamplona im Champions League Halbfinale in Kiel). Und ich persönlich konnte mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich über die Telekom freuen. Die hat nämlich ohne Aufpreis ein Upgrade unserer Internetconnection veranlasst. DSL 6000, ein weiterer Schritt zum Netzolymp.

fertisch mit fan sein

Dass ich keine Zeit im Netz verbringe, kann ich zwar nicht behaupten, dennoch war wohl entweder die Muße oder der Anlass für einen Post einfach nicht vorhanden. Und auch jetzt sind es wieder nur Tipps, ein best of der letzten Tage im Netz, das ich mitteilen möchte.

  • Das ehrliche Bekenntnis der kleinen Angie zu ihrem “Fantum” von Tokio Hotel hat ja schon seit langem die Runde durchs Netz gemacht, mittlerweile hat sogar Harald Schmidt Wind davon bekommen. Und das obwohl er sich ja stets ein wenig solchen Pseudotrends verschließt. Bis es eben manchmal nicht mehr anders geht. So weit ist es schon gekommen in der wwWelt. An Angies Situation hat sich jedoch einiges geändert. Sie ist nämlich gar kein Tokio Hotel Fan mehr.
  • Und wenn ich schon gerade beim Thema Harald Schmidt bin: Die Sendung gestern (21.3.2007) war eine der größten seiner ARD-Zeit. Das anfängliche Geplänkel, das Abarbeiten des von seinen Gag-Scheibern verzapften Unsinns liess einen Schluss auf die spätere Hochform des Meisters und seines Gastes nicht zu. Mit anderen Worten: der Beginn war - wie leider oft in letzter Zeit - scheiße. Was dann allerdings kam, ließ einen schnell vergessen. Zu Gast war nämlich der scheidende Intendant des WDR Fritz Pleitgen, der zudem noch Geburtstag hatte. Und zusammen feierten sich dort zwei wirkliche Größen des deutschen Fernsehens. Dass darunter (fast) alle anderen Fernsehmacher zu leiden hatten, machte das Ganze nur noch amüsanter. Wer also die Möglichkeit hat, noch die Wiederholung zu sehen, sollte dies tun (z.B. Freitag, 23.3. 24h bzw. Sa., 24.3. 0h auf Bayern3).
  • Und dann noch etwas völlig Anderes. Wer schon immer das Schreiben mit zehn Fingern lernen wollte (so geht es mir jedenfalls), kann das jetzt online tun. Hier.

der samstag gehört papa

What a day!

  • 13.45h Liverpool vs. Manchester United (premiere)
  • 15.30h Bundesliga (z.B. Leverkusen vs. Stuttgart, arena oder klassisch im Radio, z.B. inforadio)
  • 16.00h Arsenal vs. Reading (premiere)
  • 16.30h Handball Champions League: Rückspiel Barcelona vs. Flensburg-Handewitt (Eurosport)
  • 18.10h Sportschau
  • 18.15h Portsmouth vs. Chelsea (premiere)

Und was macht ihr so heute?

PS: Der Uringeruch in der Nähe der Spieler des FC Schalke 04 nimmt zu. Ha!

“Quäl dich, du Sau!”

Ein großer Mann bei seinem kläglichen kleinen Abschied. Zufällig schaltete ich gestern abend bei Beckmann&Ullrich ‘rein. Normalerweise halte ich mich ja von den abgetakelten ran-Moderatoren so gut es geht fern, aber wenn wie gestern der Gast interessant ist, dann …

Da sitzt er dann, gezeichnet von den letzten Monaten. Widerwillig oder besser gesagt ahnungslos verzweifelt antwortet er auf die - ausnahmsweise - guten Fragen Beckmanns. Oft hat er auch keine wirkliche Antwort. Wirkt dümmlich. Immer wieder die Ausrede, er dürfe aufgrund des gegen ihn laufenden Ermittlungsverfahrens nichts sagen. Seine Anwälte hätten es ihm verboten. Denn in Deutschland würde das gerne verdreht und dann gegen ihn verwendet. Nun, es ist sicher richtig, dass Schweigen in einem Strafverfahren immer zu den besten Möglichkeiten zählt. Immer dann, wenn man bei einer Aussage eine Verurteilung befürchten müsste. Doch gilt in Deutschland auch die Unschuldsvermutung, sprich der Staat hat dem Beschuldigten die Schuld nachzuweisen, anderenfalls ist dieser freizusprechen. Dieses Ergebnis könnte Ullrich aber sofort herbeiführen, wenn er selbst seine Unschuld bewiese. Bisher hat er eigentlich alles getan, um eben das nicht zu erreichen. Dazu kommt, dass in Deutschland ein Ermittlungsverfahren (und auf diesem Terminus beharrt Ullrich (zu recht), denn verurteilt ist er noch lange nicht) nur dann eingeleitet wird, wenn ein hinreichender Tatverdacht vorliegt. Eine spätere Verurteilung muss wahrscheinlich sein. Das hat auch der Spiegel-Redakteur herausgefunden. Und die Indizienlage ist recht eindeutig. Ich persönlich halte zwar eine Verurteilung Ullrichs auch nicht unbedingt für wahrscheinlich, einen Unschuldsbeweis mittlerweile aber genauso wenig.

All dem zum Trotz ist gestern einer der ganz großen deutschen Sportler gegangen. Ich werde die Tour 1997 nicht vergessen. ulle_boelts_1997_dpa_150.jpgVor Ullrich hätte ich nie die Fernbedienung zur Hand genommen, wenn ein Radrennen übertragen worden wäre. Und das Zitat aus der Überschrift ist für mich auch eines der größten aller (Sport-)Zeiten (für die, die es nicht gesehen haben: es stammt von Udo Bölts, dem Teamkollegen Ullrichs, der ihn im Jahr seines Toursiegs damit den Berg hinauf befahl). Und sollte während seiner gesamten Karriere Doping im Spiel gewesen sein, so ist das verabscheuungswürdig. Aber welchen seiner Kontrahenten kann man von einem Verdacht 100%ig freisprechen? Wohl keinen (siehe letztes Jahr). Das macht seinen Fall nicht besser, dennoch ist der Radsport offensichtlich sehr anfällig und die eigene Dopingfreiheit auch immer nur auf dem Vertrauen zu Dritten zu gewährleisten. Wie dem auch sei, mir hat Jan Ullrich viel Freude bereitet und eines muss man ihm letztlich zugute halten: in seiner gesamten Karriere hat er nie schlecht über andere geredet, auch wenn deren Schuld längst bewiesen war. Und das sollte man ihm vergelten.

lachen entfachen

Nach einer längeren und wirklich ganz guten Werbekampagne geht morgen der neue reine Comedysender “Comedy Central” auf Sendung. Übernommen wird der Sendeplatz von VIVA Plus. Da die meisten Shows/Serien zum ersten Mal im deutschen Fernsehen laufen werden, darf man allein deswegen schon recht gespannt sein. Und es kann ja auch nur besser sein, bereits erfolgreiche Produkte auf den hiesigen Markt zu bringen als sich weiter diejenigen im deutschen Fernsehen anschauen zu müssen, die sich “Comedians” schimpfen. Wenn ich mir diese Menschen anschaue, kommt das mit der schönen Wortschöpfung “Fremdscham” bezeichnete Gefühl jedes Mal in mir hoch. Lieber die Fernbedienung in der Hand behalten, auch wenn sie nicht mehr funktioniert, hat man gleich etwas, was man Richtung Fernseher schmeißen kann. Aber jetzt wird ja alles besser. Hoffentlich.